Neues
Startseite
Vorstand
Mitglieder
Ausflugsziele
Veranstaltungen
Collmlied
Archivbilder
Kontakt
Feuerwehr
FW-Termine
Impressum
zurück

Die Collmer Kirche
Unterteilung der Kirche:
Apsis - Chorraum - Schiff - Turm
Das Innere der Kirche :
die Kirche hat im Grundbestand einen hohen Altar
der Taufstein (Sandstein) ist aus dem Jahre 1767
Die Orgel stammt aus dem Jahre 1890 und wurde von einer Orgelbaufirma aus Ostrau gebaut.
Sie hat ca. 250 Pfeifen.

Der Turm:
Der Turm bestand bis 1864 aus Holz - danach wurde ein Steinturm errichtet.
Auf dem Kirchturm befand sich eine Wetterfahne mit den Kurschwertern und den Jahreszahlen1794 und 1863.
Bei der Restaurierung stellte man den starken Verschleiß der Wetterfahne fest und so wurde eine neue angefertigt (festgehalten wurden darauf folgende Daten: 1794 - 2000).
Im Turm befindet sich das älteste Geläut Sachsens (13. Jahrhundert). Das komplett erhaltene Geläut mit Sterbeglocke, Gebets- und Taufglocke wurde nicht in Kriegen eingeschmolzen oder durch Brände zerstört. Inschrift der Glocke: "O König der Ehren, komm in Frieden, Amen."


Die 1000 jährige Linde zu Collm

  • Höhe ca. 18 Meter Umfang ca. 11 Meter
  • Das tatsächliche Alter kann nur geschätzt werden, da unter der Linde bereits
    im 12. und 13. Jahrhundert durch den Meißner Markgrafen Landdinge durchgeführt
    wurden. Daher ist zu vermuten, dass die Linde zu diesem Zeitpunkt schon ein
    stattlicher Baum und somit mindestens 200 Jahre alt war.
  • Damit könnte sie die älteste Linde Sachsens sein.
  • Im Mittelalter soll die Linde als Pranger gedient haben.1877 wurde mit Zustimmung
    der königlichen Kircheninspektion an der Linde eine Büchse und eine Metalltafel angebracht,
    auf der zu lesen war: (Dichter unbekannt)

Collm`s alte Linde bin ich
und stehe schon manches Jahr
an dieser heiligen Stätte,
als Gottes Ehrenaltar.

Mit seinen Allmachtshänden
hat Gott mich selber gebaut.
Und seine Ehre verkünd ich
dem hörenden Ohre gar laut.

Hast Wanderer mein Lied vernommen?
Komm, bringe dein Scherflein dar
als Opfer dem großen Gotte,
an seinem Ehrenaltar.

Dein Scherflein, hier geopfert,
wäre es auch noch so klein,
zum Hause meiner Ehren
wird es ein Baustein sein.

Erhaltungsarbeiten
1926 und 1953 Ausmauerungsarbeiten (das sich auflösende Kernholz sollte ersetzt werden)
1992 erneute gründliche Sanierung - der Baum wurde entkernt und der Wurzelboden aufgelockert

Die Linde - Heimat und Schutz für:
zahlreiche Vögel
Langohrfledermaus
Hornissen